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Pres­se­infor­ma­tion: Regio­nale Rechen­zen­tren als Rück­grat digi­ta­ler Sou­ve­rä­ni­tät

Bre­men im Juni 2020. Mit dem Gedan­ken an Nach­hal­tig­keit hat sich in den letz­ten Jah­ren auch die Wahl von Gütern mehr Rich­tung Regio­na­li­tät bewegt. Unter­stüt­zung des Ein­zel­han­dels vor Ort gehört ebenso dazu wie die Wahl orts­na­her Lebens­mit­tel, wie Obst, Gemüse Fleisch und regio­nale Manu­fak­tur­wa­ren. Auch bei der Ent­wick­lung und dem Betrieb von IT-Infra­struk­tu­ren lohnt es sich, nicht nur nach dem güns­tigs­ten Ange­bot von inter­na­tio­na­len Groß­kon­zer­nen zu suchen, son­dern auch den Ser­vice dahin­ter zu prü­fen. Dies ist vor allem in Hin­blick auf die Ein­hal­tung der DSGVO-Anfor­de­run­gen wich­tig. Doch auch aus der Corona-Krise hat Deutsch­land bereits Erkennt­nisse in Bezug auf den digi­ta­len Stan­dard und die Fle­xi­bi­li­tät in puncto Infra­struk­tu­ren gewon­nen – hier herrscht Nach­hol­be­darf.

Gerade kleine Unter­neh­men brau­chen bedarfs­ge­rech­ten Sup­port

Junge oder kleine Unter­neh­men scheuen oft große Aus­ga­ben bei IT-Infra­struk­tu­ren und dazu­ge­hö­ri­gem Ser­vice. „Dabei sind gerade die klei­nen Unter­neh­men wich­tige Fak­to­ren, um Regio­nen wirt­schaft­lich zu stär­ken, Inno­va­tion vor­an­zu­trei­ben und somit lang­fris­tig auch Arbeits­plätze zu schaf­fen“, merkt Tor­ben Belz an. Aber auch Mit­tel­ständ­ler set­zen bis­her noch zu sel­ten auf externe Unter­stüt­zung. Dabei bie­ten regio­nale Rechen­zen­tren eine enorme Band­breite an Leis­tun­gen, die inner­halb eines Unter­neh­mens unter Umstän­den so umfang­reich nicht mög­lich sind. Das beginnt beim Auf­bau der IT-Infra­struk­tur. Seien es genau an die Anfor­de­run­gen des Unter­neh­mens kon­fi­gu­rierte Rech­ner in den eige­nen Büro­räu­men, die Miete von Hard­ware in Form von Ser­vern und Fest­plat­ten oder die Imple­men­tie­rung von Soft­ware und Sicher­heits­lö­sun­gen wie Fire­walls. Hinzu kommt die Bereit­stel­lung von Spei­cher­or­ten, wie bei­spiels­weise soge­nann­ten „Clouds“ für die zen­trale Daten­ab­lage und ‑bear­bei­tung oder pro­fes­sio­nel­len Spei­cher­me­dien für die Daten­si­che­rung und ‑archi­vie­rung. Für neue Ideen und Unter­neh­mens­aus­rich­tun­gen leis­ten Rechen­zen­tren einen wich­ti­gen Bei­trag, weil IT-Infra­struk­tu­ren nach dem Prin­zip ‚so viel wie nötig, so wenig wie mög­lich‘ auf­ge­baut wer­den kön­nen. Dabei bleibt der finan­zi­elle Ein­satz für die Unter­neh­men immer gerin­ger, als wenn die Infra­struk­tur gekauft und in den eige­nen Räu­men betrie­ben wird. Denn gerade für den Erfolg mit­tel­stän­di­scher Unter­neh­men ist es ent­schei­dend, dass sich diese auf ihr Kern­ge­schäft kon­zen­trie­ren kön­nen und nicht Geld und Zeit in den Auf­bau einer eige­nen IT-Abtei­lung inves­tie­ren müs­sen.

Einer für alles – Sicher­heit, Klima, Sup­port

Rechen­zen­tren sind quasi die Mus­ke­tiere der IT- und Netz­werk-Infra­struk­tu­ren, denn sie bün­deln viele wich­tige Ein­zel­an­for­de­run­gen für funk­tio­nie­rende IT-Umge­bun­gen in einer Quelle und kön­nen damit viele Unter­neh­men mit hoch­wer­ti­gem Ser­vice unter­stüt­zen. Zum Bei­spiel zeich­nen sie sich in räum­li­chen Gege­ben­hei­ten durch spe­zi­fi­sche Sicher­heits­stan­dards aus. Dar­un­ter fal­len Gelände- und Gebäu­de­zu­tritt, der mit­un­ter sogar von den Unter­neh­men selbst ent­wi­ckelt und kon­fi­gu­riert wird. So gelan­gen nur auto­ri­sierte Per­so­nen auf Gelände, in Gebäude und Ser­ver­räume. Zur Nach­voll­zieh­bar­keit wird jeder Zutritt digi­tal und ana­log durch Besu­cher­pro­to­kolle doku­men­tiert. Da die Ver­wal­tung gro­ßer Daten­men­gen auch beson­dere Anfor­de­run­gen an die Ener­gie­ver­sor­gung stellt, ver­fü­gen Rechen­zen­tren hier über beson­dere Vor­keh­run­gen. „Die Strom­ver­sor­gung muss jeder­zeit sicher­ge­stellt sein, wes­halb wir für jedes unse­rer Rechen­zen­tren eine eigene Anlage für unter­bre­chungs­freie Strom­ver­sor­gung betrei­ben. Diese USV-Anla­gen sor­gen bei Stö­run­gen im Strom­netz dafür, dass die Ser­ver trotz­dem unter­bre­chungs­frei mit Strom ver­sorgt wer­den. So lau­fen die Ser­ver in unse­ren Rechen­zen­tren auch bei Strom­aus­fäl­len wei­ter“, erklärt Belz und erläu­tert: „In Anbe­tracht des Kli­ma­wan­dels ist es für uns sehr wich­tig, kon­ti­nu­ier­lich unsere CO2-Bilanz zu ver­bes­sern. Des­halb set­zen wir natür­lich auch, wo wir kön­nen, den Nach­hal­tig­keits­aspekt um. Zum Bei­spiel kön­nen unsere Kun­den wäh­len, ob sie ihre Ser­ver mit Strom aus erneu­er­ba­ren Ener­gien betrei­ben – aktu­ell nut­zen wir hier Ener­gie aus Was­ser­kraft.“ Zur Küh­lung der Ser­ver setzt PLUTEX zum einen Kli­ma­an­la­gen ein, die mit Außen­luft küh­len und daher wesent­lich weni­ger Ener­gie als kon­ven­tio­nelle Anla­gen benö­ti­gen. Zum ande­ren haben die PLUTEX-Tech­ni­ker um die Ser­ver­schrank­rei­hen „Ein­hau­sun­gen“ gebaut, sodass Warm- und Kalt­gänge ent­ste­hen. So wird nicht das gesamte Rechen­zen­trum kli­ma­ti­siert, son­dern nur die Berei­che, in denen die heiße Luft aus den Ser­vern aus­tritt. Anders als in nor­ma­len Unter­neh­mens­ge­bäu­den ver­fü­gen Rechen­zen­tren zum Schutz der Geräte über spe­zi­elle Brand­schutz­an­la­gen, die im Brand­fall mit einem spe­zi­el­len Gas­ge­misch den Sauer­stoff aus dem Rechen­zen­trum sekun­den­schnell ver­drän­gen, wodurch das Feuer erstickt wird. So wer­den die Ser­ver und Daten nicht durch Schaum oder Was­ser ver­nich­tet. Neben die­sen tech­ni­schen Aspek­ten stellt auch der Mana­ged Ser­vice einen gro­ßen Vor­teil für Unter­neh­men dar. Hier wird fach­spe­zi­fi­sche Arbeits­kraft bereit­ge­stellt, die sich um den stö­rungs­freien Betrieb der Ser­ver und Rech­ner küm­mert, diese regel­mä­ßig aktua­li­siert und die neus­ten Sicher­heits­up­dates ein­spielt. Unter­neh­men grei­fen nach Bedarf auf Exper­ten-Know-how zurück, haupt­säch­lich beim Auf­bau von siche­ren und per­for­man­ten IT-Infra­struk­tu­ren und Clouds, für pas­sende Ser­ver­kon­fi­gu­ra­tio­nen und bei der DSGVO-kon­for­men Daten­ver­wal­tung sowie ‑Spei­che­rung. Aber auch beob­ach­tende Maß­nah­men zur Risi­ko­ana­lyse und Ver­mei­dung von Sicher­heits­vor­fäl­len, wie das soge­nannte „Moni­to­ring“ – also die Über­wa­chung aller Ser­ver- und Netz­werk­dienste rund um die Uhr – gehö­ren zu den Auf­ga­ben eines Rechen­zen­trums. „Durch die ste­tige Beob­ach­tung der IT-Land­schaft kön­nen wir Ver­än­de­run­gen früh­zei­tig erken­nen und die Ursa­chen ermit­teln. Das ver­schafft uns die Mög­lich­keit, bereits im Vor­feld Schwach­stel­len zu erken­nen und Gegen­maß­nah­men zu ergrei­fen, und stellt sicher, dass die Risi­ken für einen Aus­fall nicht unbe­merkt stei­gen.“

Digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät braucht per­sön­li­che und greif­bare Nähe

Damit eine Region ihre digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät stär­ken und erhal­ten kann, braucht es Unter­neh­men, die vor Ort dabei unter­stüt­zen. „Digi­tale Umge­bun­gen und Infra­struk­tu­ren soll­ten bes­ten­falls nicht aus gesichts­lo­sen Anbie­tern bestehen, die den ört­li­chen Netz­aus­bau und viel­fäl­tige Stand­ort­her­aus­for­de­run­gen nicht ken­nen“, sagt Belz und ergänzt: „Zudem besteht hier nicht die Mög­lich­keit, den Dienst­leis­ter kurz­fris­tig per­sön­lich zu tref­fen und bei Bedarf Pro­jekte abzu­spre­chen.“ Zudem erfül­len nur Rechen­zen­tren mit Sitz in Europa die Anfor­de­run­gen des DSGVO-kon­for­men Daten­ma­nage­ments in vol­lem Umfang, denn Rechen­leis­tung, Hard- und Soft­ware sowie Netz­werk­in­fra­struk­tu­ren wer­den im gro­ßen Maß­stab nach doku­men­tier­ten und kon­trol­lier­ba­ren Richt­li­nien bereit­ge­stellt.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter www.plutex.de

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PLUTEX GmbH

Die PLUTEX GmbH ist ein auf Ser­ver­ma­nage­ment, Netz­werke, Hos­ting und Colo­ca­tion spe­zia­li­sier­ter Mana­ged Ser­vice Pro­vi­der (MSP) mit eige­nen zer­ti­fi­zier­ten Rechen­zen­tren in Bre­men und Bie­le­feld. Das Ange­bot umfasst Mana­ged IT-Ser­vices, Cloud- und Sto­rage-Lösun­gen, (Web-)Hosting, Ser­ver-Housing, A/SDSL- und Richt­funk-Ver­bin­dun­gen, Back-up- sowie Archi­vie­rungs­dienst­leis­tun­gen. Alle Lösun­gen wer­den fle­xi­bel und indi­vi­du­ell nach Anfor­de­run­gen der Kun­den auf­ge­baut. Die Rechen­zen­tren arbei­ten mit maxi­ma­ler Ener­gie­ef­fi­zi­enz und bie­ten ein leis­tungs­fä­hi­ges und schnel­les Back­bone-Netz mit Kno­ten­punk­ten und direk­tem Zugang zu allen wich­ti­gen Car­ri­ern. Ein mehr­stu­fi­ges Sicher­heits­kon­zept, jähr­li­che TÜV-Süd-Audits sowie ein Daten­schutz­be­auf­trag­ter sor­gen für umfas­sende Sicher­heit und Kon­trolle von Daten und Ser­vern. Die Rechen­zen­tren tra­gen sowohl für die IT- und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit (ISO/IEC 27001) als auch für das Qua­li­täts­ma­nage­ment (ISO/IEC 9001) den offi­zi­el­len TÜV-Süd-Stem­pel.

Pres­se­kon­takt: Borg­meier Public Rela­ti­ons, Lilian Lehr-Kück / Sara-Mylaine Käs, Am Saat­moor 2, 28865 Lili­en­thal, Tel.: 04298–4683-26/-25, Fax: 04298–4683-33, E‑Mail: lehr@​borgmeier.​de / kaes@​borgmeier.​de

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