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Pres­se­infor­ma­tion: Schutz vor Computerviren

Ver­an­stal­tung zum Thema Pra­xis­wis­sen bei Hacker­an­grif­fen war vol­ler Erfolg

Bre­men im März 2019. Am Frei­tag, den 8. März 2019 freu­ten sich die PLUTEX GmbH und der Bre­men Busi­ness Club über eine aus­ge­buchte Ver­an­stal­tung. Zahl­rei­che Besu­cher erfuh­ren von Hen­drik Lili­en­thal, dem tech­ni­schen Lei­ter der PLUTEX GmbH, wie Vor­falls­ma­nage­ment im Rechen­zen­trum von­stat­ten­geht und was Unter­neh­men selbst für die Com­pu­ter­si­cher­heit tun können.

Dabei ging er zunächst auf die Risi­ken ein. Hier bil­det die größte Schwach­stelle der Mensch. Aus die­sem Grund ist es rat­sam, alle Mit­ar­bei­ter regel­mä­ßig zu schu­len, damit sie erfah­ren, wie sie mit wach­sa­mem Auge Spam-Mails oder Ver­än­de­run­gen am PC erken­nen kön­nen. „Würde jeder seine Mails und Co. auf­merk­sam durch­schauen, bräuchte kein Unter­neh­men Viren­soft­ware“, so Hen­drik Lili­en­thal. Auch offene Türen, schwa­che Pass­wör­ter mit weni­ger als 8 Son­der­zei­chen, Zah­len und Buch­sta­ben oder ver­al­tete Manage­ment-Tools stel­len Sicher­heits­ri­si­ken dar.

Er führte wei­ter an, dass vor allem die Bau­weise von Linux-Sys­te­men und spe­zi­elle Über­wa­chungs-Soft­ware, die den Com­pu­ter nach ver­däch­ti­gen Inhal­ten durch­su­chen, bei der Erken­nung von Angrif­fen hel­fen. Dar­über hin­aus ver­wen­den Rechen­zen­tren wie die der PLUTEX GmbH auch Moni­to­rings und wer­ten Log-Dateien und den Traf­fic aus, sodass sich Ver­än­de­run­gen schnell erken­nen lassen.

Beim Thema Erste-Hilfe-Maß­nah­men wies er dar­auf­hin, dass im bes­ten Fall ein Not­fall­plan exis­tiert, der auf­zeigt, wel­che Schritte bei Angrif­fen ein­ge­lei­tet wer­den. So bleibt jeder Betei­ligte ruhig, weiß, was zu tun ist, und han­delt nicht aus Panik unüber­legt. Sobald das Sys­tem oder ein Mit­ar­bei­ter etwas Unge­wöhn­li­ches bemerkt, emp­fiehlt es sich, das Sys­tem sofort von der rest­li­chen Infra­struk­tur abzu­kop­peln und ein Backup auf einem sepa­ra­ten Sys­tem durch­zu­füh­ren. So blei­ben Daten bestehen und der Feh­ler kann eru­iert wer­den. Den Com­pu­ter nicht vom Strom neh­men, da es dann keine Chance mehr gibt, die Ver­läufe zu unter­su­chen. Sobald eine Gefahr für per­so­nen­be­zo­gene Daten besteht, sind Unter­neh­men zudem dazu ver­pflich­tet, die zustän­dige Daten­schutz­be­hörde über den Angriff in Kennt­nis zu setzen.

Zur prä­ven­ti­ven Gefah­ren­ab­wehr emp­fahl Lili­en­thal Ver­schlüs­se­lun­gen der Sys­teme, die den Zugriff erschwe­ren. Außer­dem soll­ten Zugangs­rechte je nach Abtei­lung ange­passt wer­den: Nicht jeder muss alles bear­bei­ten oder ein­se­hen kön­nen. „Wer nur auf die Daten und Pro­gramme zugrei­fen kann, die er täg­lich benö­tigt, hat ein klei­ne­res Risiko. Bei Back­ups gilt dage­gen: Viel hilft viel. Aktu­elle und in der Häu­fig­keit ange­passte Back­ups sind der beste Weg zu siche­ren Unter­neh­mens­da­ten“, erklärte Hen­drik Lili­en­thal. In Rechen­zen­tren lau­fen Pro­zesse, wie regel­mä­ßige Back­ups oder ein kon­ti­nu­ier­li­ches Moni­to­ring auto­ma­ti­siert ab, um maxi­male Sicher­heit zu gewährleisten.

Beson­de­res Inter­esse beim Publi­kum fand der anschlie­ßende Vor­trag von Moritz Müh­len­hoff, Ope­ra­ti­ons Secu­rity Engi­neer der Wiki­me­dia Foun­da­tion. Er erklärte anschau­lich und pra­xis­nah, wie die IT im Hin­ter­grund der Wiki­pe­dia-Enzy­klo­pä­die arbei­tet und welt­weit ver­teilte Ser­ver vor Angrif­fen schützt.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter www.plutex.de

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PLUTEX GmbH

Die PLUTEX GmbH ist ein auf Ser­ver­ma­nage­ment, Netz­werke, Hos­ting und Colo­ca­tion spe­zia­li­sier­ter Mana­ged Ser­vice Pro­vi­der (MSP) mit eige­nen zer­ti­fi­zier­ten Rechen­zen­tren in Bre­men und Bie­le­feld. Das Ange­bot umfasst Mana­ged IT-Ser­vices, Cloud- und Sto­rage-Lösun­gen, (Web-)Hosting, Ser­ver-Housing, A/SDSL- und Richt­funk-Ver­bin­dun­gen, Back-up- sowie Archi­vie­rungs­dienst­leis­tun­gen. Alle Lösun­gen wer­den fle­xi­bel und indi­vi­du­ell nach Anfor­de­run­gen der Kun­den auf­ge­baut. Die Rechen­zen­tren arbei­ten mit maxi­ma­ler Ener­gie­ef­fi­zi­enz und bie­ten ein leis­tungs­fä­hi­ges und schnel­les Back­bone-Netz mit Kno­ten­punk­ten und direk­tem Zugang zu allen wich­ti­gen Car­ri­ern. Ein mehr­stu­fi­ges Sicher­heits­kon­zept, jähr­li­che TÜV-Süd-Audits sowie ein Daten­schutz­be­auf­trag­ter sor­gen für umfas­sende Sicher­heit und Kon­trolle von Daten und Ser­vern. Die Rechen­zen­tren tra­gen sowohl für die IT- und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit (ISO/IEC 27001) als auch für das Qua­li­täts­ma­nage­ment (ISO/IEC 9001) den offi­zi­el­len TÜV-Süd-Stempel.

Über Bre­menBC

Der Bre­men Busi­ness Club (Bre­menBC) ist das größte Busi­ness Netz­werk im Nord­wes­ten mit 20.000 Mit­glie­dern auf XING, Face­book und Lin­kedIn. Der Bre­menBC ver­netzt Geschäfts­kon­takte in und um Bre­men im Rah­men unter­schied­li­cher Events und nutzt diese, um Men­schen off­line zusam­men zubrin­gen — so wer­den aus anony­men Social-Media-Kon­tak­ten wert­volle Busi­ness­part­ner. Mehr unter: https://bremenbc.de

Pres­se­kon­takt: Borg­meier Public Rela­ti­ons, Lilian Lehr-Kück / Vera Kem­me­sies, Am Saat­moor 2, 28865 Lili­en­thal, Tel.: 04298–4683-26/-25, Fax: 04298–4683-33, E‑Mail: lehr@​borgmeier.​de / kemmesies@​borgmeier.​de

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